19.01.2014

weitumdiewelt.de



Hier in Weimar zieht der Nebel durch die Straßen und ich sollte eigentlich lernen. Doch zu gerne will ich euch von einer schönen Internetseite berichten. Also schiebe ich das mit dem lernen noch ein paar Minuten und erzähle euch von Gwen und Patrick aus Freiburg, die gerade auf Reisen sind und darüber auf ihrer Seite, in ganz wunderbar unaufgeregter und einfacher Form berichten. Es gibt nicht viel Text, dafür feine Fotos und kluge Gedanken. Wer gerade also nicht selbst auf Reisen dem ist dieses Seite ganz fest ans Herz gelegt. Habt alle schöne Tage. 

weitumdiewelt.de

10.01.2014

Männertage im Schnee

5 Männer, 4 Tage und eine Menge Spaß im Schnee. Zum ersten mal konnte ich Schweizer Pistenluft schnuppern und bin noch immer Begeistert von den genialen Bedingungen in Verbier. Es waren wunderbare Tage zusammen mit guten Freunden.
Auch wenn der Geldbeutel unter den hohen Kosten in der Schweiz gelitten hat, bin ich doch froh über diese kleine Atempause bevor es jetzt wieder heißt studieren und ToDo Listen abarbeiten.
Ich hoffe ihr hattet ebenso einen super Start in das neue Jahr. Dafür wünsche ich euch das aller Beste und würde mich freuen wenn ihr auch 2014 verfolgt was den Weltensucher so um treibt. Lasst es euch gut gehen!





10.12.2013

Der Aufruf der Schriftsteller - Demokratie im digitalen Zeitalter

Das massenhafte digitale überwachen durch Geheimdienste, Regierungen und Unternehmen geht weiter. Die bisherigen Reaktionen der verantwortlichen Politiker, ist erschreckend und nicht hinnehmbar. Deshalb unterstütze ich, den Aufruf von 560 Schriftsteller aus 83 Ländern welche eine verbindliche Internationale Konvention der digitalen Rechte fordern. Zu den Unterzeichnern gehören, Roger Willemsen, Peter  Sloterdijk, Günter Grass, Doris Dörrie, Daniel Cohn-Bendit, Orhan Pamuk, und Amos Oz.

In den vergangenen Monaten ist ans Licht gekommen, in welch ungeheurem Ausmaß wir alle überwacht werden. Mit ein paar Maus-Klicks können Staaten unsere Mobiltelefone, unsere E-Mails, unsere sozialen Netzwerke und die von uns besuchten Internet-Seiten ausspähen. Sie haben Zugang zu unseren politischen Überzeugungen und Aktivitäten, und sie können, zusammen mit kommerziellen Internet-Anbietern, unser gesamtes Verhalten, nicht nur unser Konsumverhalten, vorhersagen.

Eine der tragenden Säulen der Demokratie ist die Unverletzlichkeit des Individuums. Doch die Würde des Menschen geht über seine Körpergrenze hinaus. Alle Menschen haben das Recht, in ihren Gedanken und Privaträumen, in ihren Briefen und Gesprächen frei und unbeobachtet zu bleiben.

Dieses existentielle Menschenrecht ist inzwischen null und nichtig, weil Staaten und Konzerne die technologischen Entwicklungen zum Zwecke der Überwachung massiv missbrauchen.

Ein Mensch unter Beobachtung ist niemals frei; und eine Gesellschaft unter ständiger Beobachtung ist keine Demokratie mehr. Deshalb müssen unsere demokratischen Grundrechte in der virtuellen Welt ebenso durchgesetzt werden wie in der realen.

  • Überwachung verletzt die Privatsphäre sowie die Gedanken- und Meinungsfreiheit.
  • Massenhafte Überwachung behandelt jeden einzelnen Bürger als Verdächtigen. Sie zerstört eine unserer historischen Errungenschaften, die Unschuldsvermutung.
  • Überwachung durchleuchtet den Einzelnen, während die Staaten und Konzerne im Geheimen operieren. Wie wir gesehen haben, wird diese Macht systematisch missbraucht.
  • Überwachung ist Diebstahl. Denn diese Daten sind kein öffentliches Eigentum: Sie gehören uns. Wenn sie benutzt werden, um unser Verhalten vorherzusagen, wird uns noch etwas anderes gestohlen: Der freie Wille, der unabdingbar ist für die Freiheit in der Demokratie.

Wir fordern daher, dass jeder Bürger das Recht haben muss mitzuentscheiden, in welchem Ausmaß seine persönlichen Daten gesammelt, gespeichert und verarbeitet werden und von wem; dass er das Recht hat, zu erfahren, wo und zu welchem Zweck seine Daten gesammelt werden; und dass er sie löschen lassen kann, falls sie illegal gesammelt und gespeichert wurden.

Wir rufen alle Staaten und Konzerne auf, diese Rechte zu respektieren.

Wir rufen alle Bürger auf,  diese Rechte zu verteidigen.

Wir rufen die Vereinten Nationen auf, die zentrale Bedeutung der Bürgerechte im digitalen Zeitalter anzuerkennen und eine verbindliche Internationale Konvention der digitalen Rechte zu verabschieden.

Wir rufen alle Regierungen auf, diese Konvention anzuerkennen und einzuhalten.



18.11.2013

Was zum träumen...

Ja, stimmt schon momentan ist es recht ruhig hier. Das Studium und das ganze drum herum hat mich fest im Griff aber das Träumen von Abenteuer und Reisen nimmt natürlich trotzdem kein Ende. Für diejenigen unter euch denen es da ganz genau so geht hab ich kein kleines Schmankerl. Werner Beck ist treib sich seit vielen Jahren zusammen mit seiner Frau auf unserem Planeten umher und berichtet davon im bayerischen Rundfunk. Eine dicke Empfehlung vom Weltensucher und viel Spaß beim Träumen.

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/eins-zu-eins-der-talk/werner-beck-102.html


26.10.2013

Set Out To Discover



Ungewohnt ruhig ist es in letzter Zeit hier geworden, um so mehr freut es mich trotzdem manchmal vorbeischaut.
Die dreckige Wäsche ist gewaschen, das Zelt eingewintert und die Wanderschuhe stehen wieder im Keller. Das Studium bestimmt jetzt wieder über das was, wann und wo. Trotzdem nehme ich mir manche kleine Auszeit. So wie letztes Wochenende. Rue Royale läuft bei mir schon eine Weile rauf und runter aber in so schöner Atmosphäre wie in der Mehlhose in Erfurt beglückt die Musik das Herz gleich noch ein bisschen mehr. Das geht aber natürlich auch zu Hause, vielleicht mit einer Tasse Tee und mit lieben Menschen um sich. Habt alle schöne Tage.

06.10.2013

Ein Sommer bei Freunden

Draußen liegt der Nebel, in dem vom kalten Herbst gefärbten Baumgruppen. Aus meinem Rucksack rieselt Sand und Staub der letzten Wochen und lässt mich in Erinnerungen schwelgen. Es war ein Sommer bei und mit Freunden. Fast fünf Wochen hatte ich Zeit um mich in England und in der Türkei umher zu treiben und alte und neue Freunde zu treffen.

 
Meine Reise hat in London bei Sophie begonnen. Ihre Lieblingsstadt, hat es geschafft auch mich immer wieder zu begeistern. Weltstadt ist das Wort, welches mir sofort durch den Kopf geht, wenn ich an die Zeit dort denke. Menschen und Kulturen aus allen Ländern dieser Welt prägen die englische Hauptstadt, der es aber doch gelingt, sich auch das typisch englische zu bewahren. So ging es mit dem roten Doppeldeckerbussen zu genialen Musen und lebendigen Stadtvierteln.  Vieles erscheint hip, manchmal entspannt dann wieder anstrengend. Die Kontraste fallen auf. London City, die kühlen Hochhäuser der Banken und ein paar Straßen weiter ein Künstlerviertel mit Graffiti gefärbten Hauswänden.
Kontraste gibt es auch im Land. In Südengland, genauer in Cornwall geht es beschaulich zu. Die Landschaft mit ihrer rauen Küste, den vielen sandigen Buchten und dem typische grünen Hinterland verwöhnen das Auge. Eine einfache Wanderung wird fast zur Meditation. Im Laufen vergisst man die alten Sorgen. Man schaut den Surfern nach, bestaunt die englische Badekultur, mit ihren bunten Windburgen und bekommt einen ordentlichen Sonnenbrand, weil man den britischen Sommer unterschätzt hat. Dank Jonas habe ich einen kleinen Einblick in das alternative Leben der Surfer in Newquay bekommen. Manche leben das ganze Jahre in liebevoll ausgebauten Kleinbussen und haben ihr Leben rund um ihre Leidenschaft gebaut. Am Abend geht es noch ein bisschen zum skaten. Ein einfaches, leichtes und wesentliches Leben. Hier erscheint London ganz fern. Inspirierend irgendwie.
In Istanbul war ich zu Gast in meiner alten WG. Aber eigentlich ist Gast nicht das richtige Wort. Nesli und Kagan haben mir das Gefühl gegeben, das es immer noch mein Zuhause ist und bei Spaziergängen durch die Stadt, hat sich dieses Gefühl noch verstärkt. Es war eine Freude mit Dror meinen Freund aus Israel die schönsten Ecken von Istanbul wieder zu sehen, am Bosporus in den Sonnenuntergang zu schauen und uns von den kulinarischen Köstlichkeiten verzaubern zu lassen. Das 6. Land haben wir jetzt zusammen bereist und über die Jahre eine feste Freundschaft geschmiedet, die auch unsere intensiven politischen Diskussionen übersteht und diese sogar bereichert und stärkt. 
Von Istanbul ging es weiter die Küste entlang Richtung Antalya. Es war nicht leicht, an dieser vom Massentourismus geprägten Küste, ein paar schöne ruhige Orte zu finden und doch ist es mir das ein oder andere mal gelungen und auch ein paar neue Freunde durfte ich treffen. In Çıralı hab ich mit Tina und Mario aus Kroatien an einem langen Strand gezeltet und ein paar einfache Wanderungen unternommen. In Sigacik hat mir eine herzliche Familie aufgenommen und ich durfte erfahren was es bedeutet in einer Slow Citta zu leben. Eine türkische Architektin aus München hat mir von ihrem Leben erzählt und mich darin bestärkt meinen Träumen zu folgen.
Ich blicke also auf einen wunderschönen Sommer zurück. Es hat sich mal wieder gelohnt den Rucksack auf den Rücken zu schnallen und ins Ungewisse zu starten. Am Besten war auch diese Reisen dann, wenn ich nicht wusste was mich erwarten wird oder dann wenn ich zusammen mit Freunden an einem Tisch mit einfachen, guten Essen saß. Vom diesem Gefühl des Unterwegsseins habe ich noch lange nicht genug. In meinem Kopf reifen Ideen für neue, große Reisen. Am Schluss gilt mein Dank den Menschen die diesen Reise so sehr bereichert haben.
Danke, thank you, toda, merci und teschekürler.