18.11.2013

Was zum träumen...

Ja, stimmt schon momentan ist es recht ruhig hier. Das Studium und das ganze drum herum hat mich fest im Griff aber das Träumen von Abenteuer und Reisen nimmt natürlich trotzdem kein Ende. Für diejenigen unter euch denen es da ganz genau so geht hab ich kein kleines Schmankerl. Werner Beck ist treib sich seit vielen Jahren zusammen mit seiner Frau auf unserem Planeten umher und berichtet davon im bayerischen Rundfunk. Eine dicke Empfehlung vom Weltensucher und viel Spaß beim Träumen.

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/eins-zu-eins-der-talk/werner-beck-102.html


26.10.2013

Set Out To Discover



Ungewohnt ruhig ist es in letzter Zeit hier geworden, um so mehr freut es mich trotzdem manchmal vorbeischaut.
Die dreckige Wäsche ist gewaschen, das Zelt eingewintert und die Wanderschuhe stehen wieder im Keller. Das Studium bestimmt jetzt wieder über das was, wann und wo. Trotzdem nehme ich mir manche kleine Auszeit. So wie letztes Wochenende. Rue Royale läuft bei mir schon eine Weile rauf und runter aber in so schöner Atmosphäre wie in der Mehlhose in Erfurt beglückt die Musik das Herz gleich noch ein bisschen mehr. Das geht aber natürlich auch zu Hause, vielleicht mit einer Tasse Tee und mit lieben Menschen um sich. Habt alle schöne Tage.

06.10.2013

Ein Sommer bei Freunden

Draußen liegt der Nebel, in dem vom kalten Herbst gefärbten Baumgruppen. Aus meinem Rucksack rieselt Sand und Staub der letzten Wochen und lässt mich in Erinnerungen schwelgen. Es war ein Sommer bei und mit Freunden. Fast fünf Wochen hatte ich Zeit um mich in England und in der Türkei umher zu treiben und alte und neue Freunde zu treffen.

 
Meine Reise hat in London bei Sophie begonnen. Ihre Lieblingsstadt, hat es geschafft auch mich immer wieder zu begeistern. Weltstadt ist das Wort, welches mir sofort durch den Kopf geht, wenn ich an die Zeit dort denke. Menschen und Kulturen aus allen Ländern dieser Welt prägen die englische Hauptstadt, der es aber doch gelingt, sich auch das typisch englische zu bewahren. So ging es mit dem roten Doppeldeckerbussen zu genialen Musen und lebendigen Stadtvierteln.  Vieles erscheint hip, manchmal entspannt dann wieder anstrengend. Die Kontraste fallen auf. London City, die kühlen Hochhäuser der Banken und ein paar Straßen weiter ein Künstlerviertel mit Graffiti gefärbten Hauswänden.
Kontraste gibt es auch im Land. In Südengland, genauer in Cornwall geht es beschaulich zu. Die Landschaft mit ihrer rauen Küste, den vielen sandigen Buchten und dem typische grünen Hinterland verwöhnen das Auge. Eine einfache Wanderung wird fast zur Meditation. Im Laufen vergisst man die alten Sorgen. Man schaut den Surfern nach, bestaunt die englische Badekultur, mit ihren bunten Windburgen und bekommt einen ordentlichen Sonnenbrand, weil man den britischen Sommer unterschätzt hat. Dank Jonas habe ich einen kleinen Einblick in das alternative Leben der Surfer in Newquay bekommen. Manche leben das ganze Jahre in liebevoll ausgebauten Kleinbussen und haben ihr Leben rund um ihre Leidenschaft gebaut. Am Abend geht es noch ein bisschen zum skaten. Ein einfaches, leichtes und wesentliches Leben. Hier erscheint London ganz fern. Inspirierend irgendwie.
In Istanbul war ich zu Gast in meiner alten WG. Aber eigentlich ist Gast nicht das richtige Wort. Nesli und Kagan haben mir das Gefühl gegeben, das es immer noch mein Zuhause ist und bei Spaziergängen durch die Stadt, hat sich dieses Gefühl noch verstärkt. Es war eine Freude mit Dror meinen Freund aus Israel die schönsten Ecken von Istanbul wieder zu sehen, am Bosporus in den Sonnenuntergang zu schauen und uns von den kulinarischen Köstlichkeiten verzaubern zu lassen. Das 6. Land haben wir jetzt zusammen bereist und über die Jahre eine feste Freundschaft geschmiedet, die auch unsere intensiven politischen Diskussionen übersteht und diese sogar bereichert und stärkt. 
Von Istanbul ging es weiter die Küste entlang Richtung Antalya. Es war nicht leicht, an dieser vom Massentourismus geprägten Küste, ein paar schöne ruhige Orte zu finden und doch ist es mir das ein oder andere mal gelungen und auch ein paar neue Freunde durfte ich treffen. In Çıralı hab ich mit Tina und Mario aus Kroatien an einem langen Strand gezeltet und ein paar einfache Wanderungen unternommen. In Sigacik hat mir eine herzliche Familie aufgenommen und ich durfte erfahren was es bedeutet in einer Slow Citta zu leben. Eine türkische Architektin aus München hat mir von ihrem Leben erzählt und mich darin bestärkt meinen Träumen zu folgen.
Ich blicke also auf einen wunderschönen Sommer zurück. Es hat sich mal wieder gelohnt den Rucksack auf den Rücken zu schnallen und ins Ungewisse zu starten. Am Besten war auch diese Reisen dann, wenn ich nicht wusste was mich erwarten wird oder dann wenn ich zusammen mit Freunden an einem Tisch mit einfachen, guten Essen saß. Vom diesem Gefühl des Unterwegsseins habe ich noch lange nicht genug. In meinem Kopf reifen Ideen für neue, große Reisen. Am Schluss gilt mein Dank den Menschen die diesen Reise so sehr bereichert haben.
Danke, thank you, toda, merci und teschekürler.   


21.08.2013

Luft unter den Flügeln

Mein großer Rucksack ist gepackt. Trotz der vielen Reisen gehen mir auch dieses mal wieder die immer gleichen Gedanken durch den Kopf. Hab ich alles? Muss das Zelt und der dicke Schlafsack wirklich mit? Würde ich jetzt nicht eigentlich viele lieber Dahoam bleiben? Was kommt da auf mich zu? Und noch ein bisschen mehr. Aber, da ist auch dieses andere Gefühl. Ein Gefühl als würde langsam Luft unter meine Flügel strömen und mich dann unweigerlich in die Höhe tragen. Ja, ich freue mich jetzt einfach. 
Heute Abend geht es erst mal nach nach London. Eigentlich hab ich gar keine Vorstellung von der Stadt aber ich freue mich auf den Internationalen Flair, der dieser Weltstadt so oft nachgesagt wird. Naja und nach ein paar Tagen möchte ich mich dann noch ein bisschen im Südengland herumtreiben. Oder es kommt alles doch anders. Nur eines steht schon fest, Ende August zieht es mich weiter in die Stadt der mein Herz gehört. Istanbul! Ich will nachsehen wie es sich jetzt, nach den Protesten anfühlt, ich will gute Freunde wieder sehen und besonders freue ich mich darauf Dror, einen Freund aus Israel dort zu treffen. 
Mal sehen, ob ich es zwischen drin mal schaffe euch mit ein paar Fotos neugierig zu machen. Ich wünsche euch allen, egal wo ihr diesen Sommer verbringt, ein eindrucksvolle Zeit. Das Leben ist schön! Lasst es euch gut gehen.

17.08.2013

Tuk Tuk God



Aus euren Kommentaren lese ich, das nicht nur ich vom Tuk Tuk fasziniert bin. Diese einfache auf das Wesentliche reduzierte Fahrzeug, mit seinem sympathischen rundlichen Formen und dem gemächlichen Tempo ist fast ein Gegenentwurf zum Leben unserer Tage. Aber das ist wahrscheinlich nur  unsere romantische Sicht auf die Dreiräder. In Indien oder Thailand sind es Arbeitsgefährte und Lebensgrundlage von Millionen von Menschen. 
Der Kurzfilm Tuk Tuk God ist an der Bauhausuniversität entsandten  (Hans und Hans Dokumentation 2012) und gibt einen Eindruck von der Bedeutung des Tuk Tuks für seine Besitzer. Wirklich absolut empfehlenswert! 

13.08.2013

Weißblaue Tage

Ein Wohnmobil, vier Freunde, ein paar Tage Zeit, die bayerische Landschaft, blauer Himmel, Sonnenstrahlen, Wanderschuhe und ein paar Bier. Recht viel mehr war gar nicht notwendig, um eine wunderbare Zeit miteinander zu haben.
Es entwickelt sich langsam zur Tradition das der Weltensucher einmal im Jahr das bayerische Alpenland mit seinen Freunden erkundet. Es wird dann viel Schmarrn gemacht, über die Landschaft geschwärmt, philosophiert, gewandert oder einfach nur entspannt. Das sind besondere Tage die Kraft geben für das ganze Jahr. Franz, Chris und Benne, Merci fürs dabei sein! Ich freue mich schon auf nächsten Sommer.